CHRISTIAN BISCHOFF: Erfolgreich werden und Lebenskrisen überwinden | Podcast ✅

CHRISTIAN BISCHOFF: Erfolgreich werden und Lebenskrisen überwinden | Podcast ✅


Christian Bischoff zu Wie du erfolgreich werden
kannst. Mein Name Gunnar Schuster von gunnarschuster.com
und heute sprechen wir mit Christian Bischoff, einem der bekanntesten Motivations- und Erfolgstrainer
im deutschsprachigem Raum über seinen Werdegang. Also Christian Bischoff erzählt dir sozusagen
wie Christian Bischoff Lebenskrisen überwunden hat, wie Christian Bischoff neuen Mut im Leben
gefunden hat, wie Christian Bischoff den Erfolg, den er heute hat, sich aufgebaut hat. Natürlich wirst du auch erfahren, wie Christian
Bischoff im Privatleben ist, welche Sachen Christian Bischoff zurückgehalten haben im
Leben und viele, viele andere Sachen auch, die du dann für dein Leben anwenden kannst. Und eine Sache noch bevor wir mit dem Interview
mit Christian Bischoff starten, wenn du dich für die Themen Mindset, Charisma und Business
interessierst und meinen Kanal noch nicht abonniert haben solltest, dann abonniere den
jetzt. Und das Interview was du dir gleich anhören
wirst, das habe ich mit Christian Bischoff vor einiger Zeit für meinen Podcast aufgenommen,
daher wirst du auch kein Video sehen und wenn du dir das Interview mit Christian Bischoff
jetzt herunterladen willst, auf deinem Telefon dir anhören willst, dann findest du den Link
dazu in der Beschreibung in der Infobox, klicke auf den, dann kommst du gleich auf meine Webseite
und kannst dir das Interview mit Christian Bischoff bequem auf dein Telefon herunterladen. Und ansonsten wünsch ich dir jetzt viel,
viel Spaß mit dem Interview mit Christian Bischoff und lets go. Christian Bischoff: Hallo ich bin Christian
Bischoff. Motivationstrainer, Lifecoach und ehemaliger
Profi Basketballspieler und -trainer. Gunnar Schuster: Ich glaube du bist der jüngste
Profi-Basketballspieler in Deutschland oder wie ist das? Lass uns einfach dort anfangen und dann dazu
kommen wie du zum Motivationstrainer zum Beispiel gekommen bist. Ich glaube das ist eine sehr interessante
Story die du da hast. Christian Bischoff: Mein Leben ist schon immer
eine Geschichte mit Rückschlägen. Ich wollte als Kind immer Profisportler werden,
habe es zuerst als Fußballspieler probiert, da habe ich gemerkt, dass ich talentfrei bin,
als Tischtennisspieler war ich Talentfrei, dann hat Boris Becker Wimbledon gewonnen gegen
Kevin Curry, das weiß ich heute noch. An dem Abend habe ich gesagt ab morgen spiele
ich Tennis, ich werde der neue Boris Becker, habe angefangen Tennis zu spielen bis ich
dann irgendwann bei der Bezirksmeisterschaft 6-0 rausgeflogen bin und mich mein Vater beim
Abendessen gefragt hat „Christian, wie viele Spieler waren jetzt bei dem Turnier dabei?“. Ich habe gesagt „64“. Er fragte dann „Wie viele Bezirke schätzt
du gibt es ungefähr in Deutschland?“, ich sagte glaube ich „1000“. Er sagte „nehmen wir an das stimmt, 1000
Bezirke, 64 Spieler in deinem Jahrgang und du fliegst in deinem Bezirk in der 1. Runde raus. Wie viele Länder gibt es ungefähr auf der
Welt?“ er zeigte mir die Länderkarte und fragte
„Wie wahrscheinlich ist es, dass du Tennis Profi wirst?“. Das war damals ein Augenöffner für mich
und dann habe ich am nächsten Tag angefangen Basketball zu spielen und endlich etwas gefunden
worin ich Talent hatte, das war cool da ging es sehr schnell. Ich war mit 16 zum ersten Mal in der Bundesliga. Damals war ich der jüngste Spieler in der
Bundesliga, ich weiß nicht ob der Rekord heute noch steht, weil damals durftest du
eigentlich bevor du volljährig bist nicht in der Bundesliga spielen, weil das ein extrem
physischer Sport ist. Die Rückschläge gingen dann aber eigentlich
erst so richtig los. Gunnar Schuster: Okay, erzähl‘ mal ein
bisschen über deine Rückschläge, was waren das für Rückschläge bei dir? Christian Bischoff: Ein Rückschlag außerhalb
vom Profibasketball, der mich ganz stark geprägt hat, war der Selbstmord meines Vaters als
ich 16 war. Er war Unternehmer und vollkommen pleite,
vollkommen am Ende und hat sich dann entschieden aus dem Leben zu gehen, weil er, so denke
ich heute, in seinen Augen sein soziales Gesicht verloren hat, das Gesicht was er sich aufgebaut
hatte. Wir hatten überhaupt kein Geld, ich bin mit
16 schon zu Hause ausgezogen, weil ich Bundesliga gespielt habe, war dann Jugendnationalmannschaft,
2 Europameisterschaften gespielt, mit Dirk Nowitzki zusammengespielt, mit 18 in die USA
gegangen, wollte Profi werden und hab dann nach einem Jahr in den USA eine schwere Rückenverletzung
gehabt, die mich gehindert hat weiterzuspielen. Ich habe über Nacht aufgehört, bin zurück
nach Deutschland, bin in ein tiefes Loch gefallen, weil mein Lebenssinn weggebrochen ist. „Was sollst du jetzt machen?“, „Wie
soll es weitergehen?“, bin innerhalb von drei Monaten vollkommen abgesackt in Deutschland,
war jeden zweiten Abend feiern, betrunken, sonst irgendetwas. Habe alles nachgeholt was ich in den Jahren
davor ausgelassen habe. Nach 3 Monaten hat mich mein damaliger Bundesligatrainer
zur Seite gezogen und mich gefragt „Christian, was machst du jetzt anständiges aus deinem
Leben?“. Ich hatte keine Ahnung, ich konnte kein Basketballspieler
mehr werden, für mich hat das Leben keinen Sinn mehr gehabt. Er hat damals zu mir gesagt „Christian,
mit diesem Rückschlag spricht das Leben liebevoll zu dir und sagt „Ich habe etwas Besseres
mit dir vor““. Dieser Satz hat mich enorm geprägt, weil
ich mit 19 gelernt habe, dass es im Leben keine Rückschläge gibt, selbst wenn du gegen
die Wand läufst und nicht weiter weißt heißt das einfach, dass es etwas Besseres im Leben
für dich gibt, du hast deinen Weg und deine Bestimmung nicht gefunden. Am nächsten Tag habe ich beschlossen Profi
Basketballtrainer zu werden mit 19. Alle haben zu mir gesagt „studiere, mach
eine Ausbildung, mach etwas Anständiges“. Meine Mutter hat mich sprichwörtlich enterbt
als sie das gehört hat. In meinem Verein, in dem ich gespielt habe,
hatte ich die Herrenmannschaft zu übernehmen, der jüngste meiner Spieler war 6 Jahre älter
als ich. Um dieses Szenario mal darzustellen: Ich war
19, der Cheftrainer der Mannschaft, der jüngste Spieler war 25. Es war ein Jahr und es gab eine Regel „my
way or the high way“, also mach das was ich sage oder du bist hier draußen. Ich habe gelernt mich durchzubeißen. Innerhalb von 6 Jahren hatte ich einen ganz
steilen Aufstieg. Mit 25 Jahren war ich jüngster Bundesliga
Cheftrainer, damals in Bamberg. Ich habe einen 2. Rekord: ich war mit 26 einer der jüngsten,
der je gefeuert wurde, weil ich damals eines gelernt habe: Egal wie hart du arbeitest,
ich habe Basketball getrunken, geschlafen, gegessen, gedacht, geträumt, alles 24h am
Tag, aber egal wie hart du arbeitest, es gibt eine Sache, die du nie beschleunigen kannst
und das ist Erfahrung. Erfahrung kannst du nicht lernen, sondern
Erfahrung musst du machen und mit 26 bist du einfach zu jung in deiner Erfahrung um
eine Profimannschaft zu führen im Profisport. Davon bin ich überzeugt und dann habe ich
ganz schnell gemerkt, dass das nicht mein Geschäft ist, in dem Geschäft werde ich
dauerhaft nicht glücklich also war die Frage was ich als nächstes machen. Dann ging die Suche los. Ich war immer noch lange in Bamberg, auch
im Basketball. Ich habe immer geglaubt und immer gewusst,
dass ich da raus will und irgendwann kam die Vision Redner zu werden, denn auch im Basketball
war ich als Trainer immer der Motivator. Gegen meine Teams hat man nie gerne gespielt. Ich war nie so der große Taktiker, sondern
der, der Spieler großmachen kann, sie zu Leistungen bringen kann die sie selber nicht
glauben, wenn sie unten sind wieder aufbauen. Dann habe ich mir gesagt, wenn das mit 12
Spielern in der Halle geht, dann muss das mit 100, mit 500, mit 1000 Menschen auch gehen. Ich hatte keine Ahnung wie man Redner wird. Ich hatte 3 Vorträge, drei Veranstaltungen
innerhalb von einem Monat, die ich angefangen habe, die dann abgebrochen wurden, weil sie
voll in die Hose gingen. Da wo die meisten aufgeben. Ich hatte keine Ahnung wie du Leute coachest,
ich hatte keine Ahnung wie man Seminare aufbaut. Das was ich heute mache, große öffentliche
Seminare für jedermann, war damals schon meine Vision und ich hatte keine Ahnung vom
Unternehmertum weil ich in einer Angestelltenfamilie groß geworden bin. Ich war immer der einzige Unternehmer in meiner
Familie. Es war immer „Such dir einen Job, ein sicheres
Gehalt, dann kommst du nach oben, also ich habe mir wirklich alles schon immer von Grund
auf von „Null Komma Null“ aufgebaut. Geld war auch nicht vorhanden aber das gute
ist, das gilt nicht nur für mich, sondern für alle und auch für alle Podcast Hörer:
Menschen, die hartes durchgemacht haben, haben eine ganz andere Tiefe, wenn sie das durchgemacht
habe, als ein Durchschnittsmensch und können damit auch mit einer ganz anderen, tieferen
und besonderen Art und Weise Menschen helfen, weil sie wissen worum es geht. ‚
Das Leben ist ein Erfahrungsweg, der zu einer seelischen Reifung führt. Da sind wir wieder bei diesem Begriff Erfahrung
und wie wichtig Erfahrung ist um im Leben auf Dauer auch wirklich in der Tiefe etwas
zu bewegen, was auch immer du beruflich machst. 7
Gunnar Schuster: Richtig cool was du erzählt hast und ich glaube auch von dem was du erzählt
hast-. Z.B. dass du keine Ahnung vom Unternehmertum
hattest, das schlägt ja auch den Bogen zu dem, das du jetzt machst zum Beispiel mit
deinem Programm „Mach dein Ding.“ Da werden wir gleich noch drüber sprechen. Ein paar Sachen die ich noch vorher ansprechen
möchte: Du hast mit 19 die Entscheidung getroffen, dass du Trainer werden willst. Mit 19 habe ich nicht so eine Denkweise gehabt
und was denkst du woher das km, dass du so konsequent gesagt hast „ich mach das“
und das dann ach durchgezogen hast? Christian Bischoff: Ich habe mit 14 Basketball
angefangen, ich habe 3 Wochen gespielt, bin damals für die Bayern Auswahl gesichtet worden,
war nach 3 Monaten in der Jugendnationalmannschaft zum Sichten, ich konnte noch gar nicht spielen
aber die Leute haben mein Talent gesehen. Mit Anfang 16 habe ich auf dem Dorf gewohnt,
stand die Entscheidung „Gehe ich in die Großstadt um Bundesliga zu spiele?“, ein
Verein hat mir die Möglichkeit geboten. Mein Vater hat damals sofort ja gesagt, meine
Mutter um nichts auf der Welt, ich war glaube ich einen Monat 16 Jahre alt als diese Entscheidung
anstand und ich habe damals gesagt „Ich will das machen“. Das war eine große Diskussion bei uns zu
Hause, das war auch für meine Mutter ein sehr schwieriger Schritt, aber ich habe den
durchgekriegt. Das war für mich der Startschuss, dass ich
wirklich bis heute sagen kann, was auch einer meiner top Claims ist „folge deinem Herzen“! Hör auf deine Intuition, was die sagt. Entscheidungen, die du aus dem Herzen triffst,
ob du das Intuition, Bauch Gefühl oder deine innere Stimme nennst, wenn du diese Entscheidungen
triffst und langfristig und konsequent durchziehst, sind sie für dich rückblickend immer der
richtige Lebensweg, auch wenn er dann mit Eckpfeilern verläuft.
ja ich habe es nicht geschafft Profi zu werden aber dann kam der Weg zum Profitrainer. Ja ich habe es nicht geschafft, ich wollte
dann auch nicht mehr, mich in diesem Geschäft als Profitrainer durchzusetzen. Doch dann kam die nächste Sache. Und heute rückblickend kann ich das Leuten
natürlich auch glaubwürdig vermitteln, die in diese Richtung stoßen, weil ich mein ganzes
Leben nichts Anderes gemacht habe. Ich habe immer nur Dinge gemacht, wo mein
Herz ja gesagt hat, wo ich mit voller Überzeugungskraft dahinterstehen konnte, selbst wenn ich keine
Ahnung davon hatte wie die funktionieren, denn lernen ist doch heute, sind wir offen
und ehrlich, im Internet Zeitalter, es war noch nie einfacher Dinge zu lernen. Du lernst die Skills, frage dich wo deine
innere Stimme ist, wo will ich hin, wo kannst du dein Ding machen, wo du voll aufgehst. Löse dich auch von den gesellschaftlichen
Werten wie „Du brauchst Sicherheit“, Sicherheit gibt es nicht, das ist etwas Subjektives wie
„Du musst viel Geld verdienen“, das ist auch keine Lebensqualität, den Wandel haben
wir auch gerade. Mach die Dinge wo du am lebendigsten bist,
wo du dich am besten fühlst, wo du jeden Morgen mit Energie und Leidenschaft aufstehst
und wo du sagst, was ich auch immer mache, egal wer mir begegnet, ich blas ihn weg, ich
steck ihn an und ich infiziere den mit dem was ich mache, damit er meine Leidenschaft
spürt und früher oder später wirst du genügend Leute finden, Kunden, Patienten, Mandanten,
Klienten, Schüler, wie auch immer du das in deiner Branche nennst, die von dem was
du tust begeistert sind und sich von dem was du tust anstecken lassen. Wir sind in unserer Gesellschaft an einem
Punkt, an dem wir auch Inspiratoren brauchen. Meine Seminare sind nach außen Erfolgsseminare,
Motivationsseminare aber am Ende geht es mir um eins: Menschen großzumachen. Die vollkommen unterschätzte Erfolgsregel
ist „Mach andere groß und du wirst selbst groß.“ Mach andere groß und du wirst selbst groß,
wenn ich da ein Beispiel geben darf: Wir arbeiten ja meist andere klein, damit sie dir nicht
gefährlich werden aber im Sport hast du ganz schnell gelernt „Ich gewinne keine Meisterschaften
als Trainer, meine Spieler gewinnen Meisterschaften. Min einziger wirklicher Job war, dass ich
meine Spieler zu Königen mache, wenn ich das schaffe machen die mich automatisch mit
zum König.“, deswegen bin ich auch Erfolgstrainer geworden. Gunnar Schuster: Super. Das ist auch das Credo dieses Podcasts. Einfach zu zeigen, dass andere Menschen einen
anderen Weg gegangen sind, einen non-konformen Weg und ihrer Leidenschaft folgen und das
ist genau das was ich mit dem Podcast erreichen will und es ist total genial, dass du das
hier gerade ansprichst, das freut mich. Was ich noch wissen wollte ist: Ich weiß
nicht ob du darüber sprechen willst, du hast gesagt dein Vater hat den Suizid gewählt. Als du das erzählt hast, hat mich das sehr
stark emotional mitgenommen und das andere ist: Ich habe letztens das Buch „Outliers“
von Malcolm Gladwell, da ging es darum, dass außergewöhnliche Menschen, wie du beispielsweise,
immer eine Extremsituation hatten. Er hat verschiedene Beispiele genannt, unter
anderem auch Leute mit Extremsituationen. Glaubst du, dass dich das in deinem Leben
beeinflusst hat und in wie weit hat dich das beeinflusst? Christian Bischoff: Diese drei Rückschläge
sind komplett der rund warum ich da bin wo ich heute bin. Rückschlag Nummer 1: Mit 19 in Amerika die
Basketball-Karriere und den Traum begraben zu müssen, weil es gesundheitlich nicht mehr
ging. Rückschlag Nummer 2, auch wenn er zeitlich
noch vorher war der Suizid meines Vaters, weil ich damals 2 Entscheidungen getroffen
habe. 1.: Ich werde nie Schulden machen, denn Schulden
zerstören Leben, das war die Geschichte, die ich daraus geschlossen habe und 2.: ich
werde nie ein Geldproblem haben und ich wusste damals nicht wie ich das hinbekomme. Ich hatte kein Geld als ich damals aus den
USA zurückkam, du bekommst ja in den USA kein Geld, wenn du am College spielst, das
war noch nicht, dass ich damit Geld verdient habe. Die dritte Entscheidung war als ich mit 26
als Trainer das erste Mal gefeuert wurde. Basketball ist definitiv nicht Fußball wo
die ganze Nation darüber redet aber es war in unserer Stadt, in den Zeitungen, in der
Gemeinschaft Basketball und ich dachte ich bekomme das hin, ich habe es nicht hinbekommen
und in meinen Augen war das ein totaler Gesichtsverlust. Ich habe damals Rotz und Wasser geheult nach
meiner Entlassung, weil ich das damals natürlich auch nicht eingesehen habe. In meinen Augen waren die Spieler blöd, die
Fans haben es nicht akzeptiert und es waren alle anderen dran schuld. Diese drei Rückschläge haben mich zu dem
gemacht, der ich heute bin, sodass ich die Einstellung habe „Schmeiß mir entgegen
was du willst, es macht mich nur stärker und es zeigt mir den nächsten Weg“ und
selbst wenn die Wand mal so dick ist, dass es nicht weitergeht, zum Beispiel nicht Basketball
spielen können, heißt das einfach, das Leben hat etwas Besseres mit dir vor. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass
es in deinem Leben langfristig immer bergauf geht, wenn du dein Denken und die Erwartungshaltung
daran ausrichtest, denn dein Leben ist die Geschichte die du aus dem erzählst, was bisher
in deinem Leben passiert ist. Gunnar Schuster: Richtig, sehr gut. Du hast ja vorhin schon angesprochen, dass
du sagst, dass man auf die Stimme des Herzens hören sollte und in unserer heutigen Welt
ist es doch so, dass wir die ganze Zeit von irgendetwas zugemüllt werden, also Fernsehen,
Nachrichten, usw. Ich bin der Meinung, dass das unsere Stimme
überdeckt. Vielleicht hast du ein paar Tipps, wie man
zu der inneren Stimme Kontakt aufnehmen, oder sie hören kann? Christian Bischoff: Es geht mit den Worten
los, die du sagst. Sag mir die Worte, die du sagst und ich weiß
was in dir passiert. Du sagst gerade „Wir werden zugemüllt von
Fernsehen, Werbung, etc.“, wenn ich dir da wiedersprechen darf: Du wirst nicht zugemüllt,
du lässt dich zumüllen. Ich werde nicht zugemüllt von Fernsehen oder
Werbung, weil ich dafür gar kein Auge, keinen Fokus habe. Jemand hat mir mal gesagt „Scheiße, McDonalds
Essen macht dick.“, da habe ich gesagt „Stimmt nicht, McDonalds Essen macht nicht dick, das
macht nur dick, wenn du es isst.“. Damit geht alles los, wir werden nicht zugemüllt. Alles was du machen musst ist: Schalte diese
Glotze ab, lass sie gar nicht ran, mach an deinen Briefkasten ein Schild „Kein Marketing“. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so
eine Broschüre angeschaut habe. Viel entscheidender ist: Worauf lenkst du
deinen Fokus. Worauf lenkst du deinen Fokus. Fokus ist alles. Die wichtigste Disziplin im Leben ist Fokus
und da kann ich deinen Leuten einen Tipp mitgeben, der magisch ist, der funktioniert, wenn du
an einem bestimmten Punkt bist: nimm deine 3 wichtigsten Ziele, die du in deinem Leben
hast, wo du hinwillst, das muss gar nichts beim Thema erreichen sein, sondern die Art
wie du leben willst. 3 Dinge. Morgens wenn du aufstehst ist das erste was
du machst: Diese drei Dinge auf Papier schreiben, abends das letzte was du machst: du schreibst
diese Dinge auf Papier auf. Dein Kopf wird anfangen darüber nachzudenken
„Wie komme ich in diese Richtung, wie führe ich das Leben, wie komme ich in diesen Zustand?“,
was auch immer es dazu braucht und du fängst automatisch damit an dir die Zukunft zu kreieren,
die du kreieren willst. Es geht alles mit den Worten los. Was du schreibst sind die Worte, die in deinem
Kopf sind. Lerne die Kunst des Fokussierens und du beherrschst
ganz schnell dein Leben. Gunnar Schuster: Das ist sehr cool, das habe
ich schon von sehr vielen erfolgreichen Menschen gehört. Für alle die zuhören, unbedingt machen,
das ist eine sehr gute Aussage. Du hast gesagt, dass man sich die 3 wichtigsten
Ziele im Leben nehmen soll. Hast du ein Beispiel dafür? Ich habe schon von einigen gehört, wie man
Ziele formulieren sollte und das unterscheidet sich ja auch bei mehreren. Einige sagen, sie sollten spezifisch und messbar
sein. Andere sagen es sollen große Ziele sein,
die Emotionen in uns auslösen. Was ist deine Empfehlung? Ich finde das sehr cool mit dem drei Mal morgens
aufschreiben, drei Mal abends aufschreiben. Vielleicht hast du noch ein Beispiel wie man
das mit den Zielen macht, wie man das verbindet? Christian Bischoff: Macht es nicht zu technisch. Kapiere einfach wie dein Unterbewusstsein
funktioniert. Dein Unterbewusstsein verändert sich aus
2 Parametern. Erstens: Wenn eine Sache für dich eine absolute
Wichtigkeit hat, es ist absolut wichtig für dich. Und die zweite Sache ist, dass du eine emotionale
Verbindung damit hast. Wenn du zum Beispiel sagst, dass du abnehmen
willst, weil das alle in deinem Umfeld gesagt haben aber in Wirklichkeit willst du es gar
nicht, dann kommt keine emotionale Verbindung zustande, dann wirst du dieses Ziel nicht
erreichen. Die Wichtigkeit muss da sein und die Gefühle
müssen ausgelöst werden, womit wir wieder beim „Folge deinen Herzen sind.“. Um das anders zu formulieren: Ich habe eine
Grundeinstellung, mein Lieblingszitat, das auch mein Claim ist, das mein ganzes Denken
steuert: Du weißt nie wo dein Limit ist! Die Leute fragen mich immer „Christian,
warum bist du immer so interessiert, warum pushst du immer?“, ganz einfach: Ich finde
Erfolg und das Leben an sich genießen ist wie Atmen und der letzte Atemzug war wichtig
aber der nächste Atemzug ist noch viel wichtiger. Wenn du in deinem Kopf hast „ich will etwas
hinterlassen bei dem was ich mache, ich will mein Potential und meine Möglichkeiten ausschöpfen,
ich bin unzufrieden, nicht unglücklich, das ist ganz wichtig, sondern unzufrieden, wenn
ich nicht besser, weiser, intelligenter werde. Unzufriedenheit bedeutet nicht, dass etwas
nicht stimmt, sondern, dass etwas sehr stimmt mit dir. Nur eine Frage: Willst du zufrieden sein mit
der Liebe, die du deinem Partner, deinen Eltern, deinen verwandten gestern und heute gegeben
hast oder sagst du „Da gibt es noch ein anderes Level, ich kann das noch besser. Ich kann noch fokussierter Zeit mit meinen
Kindern verbringen, ich kann meinen Partner/Partnerin noch mehr spüren lasse, dass sie die Person
ist, um die es in meinem Leben geht, ich kann meinem Kunden noch mehr zeigen, dass ich absolut
für das brenne, was ich tue.“. Bei meiner Gesundheit: auch wenn ich schon
50 bin, ich habe vielleicht nicht mehr den Körper wie ein 20-Jähriger, aber trotzdem,
wenn ich mit Leidenschaft jeden Tag 20, 30 Liegestütze mache bin ich fit, ich fühle
mich fit und andere merken das. Ich habe eine andere energetische Ausstrahlung. Du weißt nicht wo dein Limit ist und dieser
Claim hat einen einzigen Sinn und daraus kommen deine Ziele und zwar zu dominieren und nicht
andere Menschen zu dominieren, sondern bei all dem was du tust ein Vorbild zu sein, ein
Vorbild für andere zu sein, sowohl von deinem Denken als auch von deinem handeln. Dein Leben so zu leben wie du willst. Mit diesem „Du weißt nicht wo dein Limit
ist“, wenn du damit anfängst und dir Ziele setzt, dann ist es vollkommen egal, wie das
formuliert ist. Finde deinen eigenen Weg, lies auch nicht
1000 Bücher, wie du dein Leben leben sollst, lebe dein eigenes Leben. Ich kann sagen: ich formuliere sie in der
Gegenwart, ich mache sie immer so prägnant wie möglich und ich mache immer ein Wort
dahinter: JETZT. Jetzt, nicht nächstes Jahr, nicht in 5 Jahren,
nicht in 10 Jahren, sondern jetzt. Ich gebe meinem Unterbewusstsein das Signal
auch wenn es noch nicht Realität ist, in meinem Kopf ist es schon Realität, ich kann
es fühlen ich kann es mir vorstellen, du siehst es nur noch nicht in der Welt. Ich sehe es schon, aber auch du Gunnar Schuster
wirst es früher oder später sehen, wenn du mich begleitest und ich bin jetzt bereit
dafür und dann beschleunigst du unglaublich was in deinem Kopf abgeht und damit wie du
ins Handeln kommst und die Ergebnisse die du erzeugst. Gunnar Schuster: Super, ich merke richtig
die Energie, wenn du redest, wie die hier ankommt. Ich habe sogar ein bisschen Gänsehaut bekommen. Christian Bischoff: Ja damit geht es los. Energie ist das Entscheidende. Leute fragen heute „Christian, warum bist
du so erfolgreich?“, ganz einfache Antwort: „Weil ich mehr Energie habe als du.“ Energie ist alles im Leben und du kannst die
besten Ideen haben aber wenn in deinem Körper keine Energie ist und wenn du mit Leuten arbeitest
und du redest und man hört das in deiner Stimme. Stimme ist Stimmung. Ich höre in deiner Stimme, ob du wirklich
brennst für die Sache, ob du es wirklich ernst meinst, ob du wirklich anderen Menschen
helfen willst. Sind wir offen und ehrlich. Du hast schon so viele Podcasts gemacht, wahrscheinlich
schon über 100 Leute interviewt, du spürst innerlich auch, auch wenn jedes für dich
ein Interview ist, ob derjenige der an der anderen Leitung ist, auch wenn du ihn noch
nie gesehen hast, ob der das wirklich ernst meint. Ob der wirklich vom Unterbewusstsein dahintersteht
oder ob das Phasen sind, die angelesen sind, die er irgendwo gelesen hat oder ob er ein
Produkt verkaufen will oder ob er das was er macht trinkt, atmet. Stimme ist Stimmung. Deine Stimme lügt nie. Energie ist die Grundlage für Erfolg im Leben. Wenn 2 Menschen das Gleiche machen, dann gewinnt
am Ende immer der, der die meiste Energie hat. 2 Männer sind hinter einer Frau her, am Ende
gewinnt der, der die bessere Ausstrahlung, der die bessere Energie hat. 2 verfolgen das
gleiche Ziel, der der die bessere Energie hat, wenn die Strategie gleich ist, der gewinnt
das. Im Sport ist es genauso. Du hast es gestern Abend wieder bei Bayern
München gegen Athletico Madrid gesehen. Im Profisport ist es das gleiche, in Bamberg
beim Basketball auch: Du konntest ein Team haben, das hast du am Anfang der Saison gesagt,
dass die die Liga dominieren, wie Bayern München im Fußball. Aber die Saison ist so lang. Am Ende ob du weiterkommst, ob du eine Meisterschaft
gewinnst oder nicht, entscheidet sich in wenigen Sekunden, in ganz wenigen Schlüsselszenen. Das ist im Basketball so, das ist im Fußball
so. Nimm Bayern München gegen Athletico Madrid,
wenn Müller diesen Elfmeter reinschießt ist Bayern im Championsleague Finale. Die Saison ist so lang, aber es kommt auf
ganz wenige Momente zusammen. Wann hast du in diesen Momenten Erfolg? Das habe ich im Profisport gelernt: Wenn die
Spieler top Energie haben, absolut oben an der Leistungsfähigkeit, genau dann wenn es
darauf ankommt und genau dann, wenn sie von der mentalen Einstellung vollkommen davon
ausgehen „Der Erfolg kommt nur über uns.“. Es sind diese zwei kleinen Faktoren. Im Team kannst du dich da noch potenzieren
und gegenseitig unterstützen. Wenn du alleine bist, hey, dein Erfolg wird
nicht übers Jahr gesteuert, sondern es gibt wenige Schlüsselmomente. Wenn du da top Leistung und Energie bringst,
wird dein Erfolg gestartet, wird dein Erfolg nach oben beschleunigt. Bei mir war eins zum Beispiel mein Buch „Die
Kunst dein Ding zu machen, die Kunst dir selbst vertrauen“. Ich hatte einen Traumverlag „Randomhouse“. Als ich das Buch vorgestellt habe, in dieser
viertel Stunde, da kam es darauf an, die war so wichtig dafür, was dieses Buch bisher
bewirkt hat, wie viele Menschen es erreicht hat, wie viele dadurch in meine Seminare gekommen
sind, das war so ein Schlüsselelement. Wenn du es schaffst diese Energie auf einer
täglichen Basis zu kreieren und du kannst sie nicht kreieren, die kommt aus dir heraus,
wenn du die Sache gefunden hast, für die du wirklich brennst, für die du dein Ding
machst. Dann gibt es eine Regel: halte deine Energie
nicht zurück. Auch das lernst du im Profisport: Dein Körper
produziert nur die Energie nach, die du verbrauchst. Menschen sagen „Ich muss Energie sparen.“,
nein, geh rein, mach die Sache, power deinen Körper aus. Abends bist du erschöpft und dann schläfst
du gut aber wann schläfst du gut? Wenn du weiß0t, dass du heute dein Bestes
gegeben hast. Gunnar Schuster: Krass. Ich muss kurz über Energie sprechen. Jetzt weiß ich warum Dirk Kreuter, der auch
im Interview war, von deinem CD-Set so geschwärmt hat. Der hat erzählt, dass du da eine unglaubliche
Energie an den Tag legst und dass es ihn weiter beflügelt und jetzt verstehe ich warum. Von dem was du erzählst, von dem wie du das
rüberbringst, sehr genial. Mit der Energie. Du hast gesagt, dass die Energie aus uns herauskommt. Hast du da ein paar Tipps? Nicht so etwas wie Ernährung oder Sport machen,
sondern vielleicht hast du ein paar mentale Tricks oder Tipps, die die Zuhörer nutzen
können, um ihr Energielevel nach oben zu ziehen oder weiter zu steigern und das auch
über einen längeren Zeitraum? Christian Bischoff: Erstens haben wir schon
gesagt: Das mit den Zielen. Finde deine drei wirklichen Ziele, schreibe
die jeden Tag 2-mal auf, weil automatisch beschäftigt sich dein Kopf damit wo du hin
willst, wo du hinkommen möchtest und das gibt dir Energie, weil du an deinem Traumleben
dran bist. Die zweite Sache: mache jeden Tag so viele
Dinge wie möglich, die dir Spaß machen, die dich erfüllen. Wenn du zum Beispiel Familienvater oder-mutter
bist und ein großes Berufliches Ziel hast, kannst du trotzdem Zeit mit deinem Partner
oder deinen Kindern verbringen. Bringe diese „Entweder-Oder Glaubenssätze“
aus deinem Kopf. Also entweder kann ich jetzt erfolgreicher
Unternehmer werden oder ich habe Zeit für meine Kinder oder ich habe Zeit für meine
Frau oder meinen Mann oder ich habe noch Zeit genug für meinen Körper, für meine Gesundheit. Finde einen Weg wie du das machst, dass all
die Dinge in denen du nicht gut bist, die dir Zeit rauben, die du nicht so gern machst
wie, sind wir offen und ehrlich: ich bin nicht so gut drin Spülmaschine auszuräumen, Wäsche
zu waschen und aufzuhängen. Finde jemanden der das macht, das muss nicht
dein Partner/deine Frau sein, wenn die es auch nicht machen will, dann stell jemanden
ein, der das macht, sodass du Zeit verbringst mit energiespendenden Dingen. 90% der Zeit,
des Tages, verbringe ich mit Dingen, die ich wirklich will. Wenn dein Wille da ist, wenn du dahinter bist,
dann kommt die Energie von selbst. Was in meinen Augen wichtig ist, ist Ernährung
aber sind wir offen und ehrlich, das ist eine Religion geworden, die Ausmaße angenommen,
hat bei denen du nur mit dem Kopf schütteln kannst wie „Ich muss mich vegan ernähren
sonst stimmt irgendetwas nicht“ und ich sage immer „Leute, in welchem Gedanken Gefängnis
seid ihr eigentlich?“ Wenn ihr mal ein Schnitzel essen möchtet,
dann esst es und genießt es und dann wird sich unser Körper auch das da heraus holen
was er benötigt. Ich genieße das jetzt, weil das auch Lebensqualität
ist. Wenn du sagst „ich darf das und das und
das nicht“ und bei jeder Mahlzeit machst du in deinem Essen rum und fragst dich ob
du etwas essen darfst oder nicht. Was machst du da? Du hast scheiße im Kopf, bist krank. Nimm auch mal die drittel Schokolade und genieße
sie. Jeder weiß, dass Schokolade schlecht ist
aber kastriere dich doch nicht so. Absolutismen sind ein absoluter Killer im
Leben, weil sie die Lebensfreude herausnehmen, das ist auch ein ganz wichtiger Energiepunkt. Gunnar Schuster: Um nochmal kurz zurück zu
gehen. Du sagtest, du hattest keine Ahnung von Unternehmertum,
hast es dir selbst beigebracht und bist dann dazu gekommen, dass du dein eigenes Ding gemacht
hast und in Seminarbusiness eingestiegen bist. Vielleicht kannst du da nochmal einsteigen
und ein bisschen was erzählen, sodass wir dann zum heutigen Zeitpunkt kommen? Christian Bischoff: Ich habe irgendwann gewusst,
dass ich aus dem Profibasketball will, die Frage war nur wie. Dann habe ich auch wieder rein meinem Herzen
gefolgt. Ich habe gesagt „Ich bin Redner, heute,
Punkt. Ich bin jetzt Redner.“, weil dein „Ich
bin“ wird deine Wahrheit, das hat einen unglaublichen Einfluss auf dein Unterbewusstsein. Auch hier habe ich komplett anders angefangen
als alle anderen. Ich habe die größte Schultour an deutschen
Schulen aufgebaut. Eine Motivationstour an deutschen Schulen
namens „Der positive Unterschied“. Warum? Ich habe mich gefragt mit wem ich schon immer
zu tun habe. Ich war ein junger Mann, Ende 20 und ich hatte
immer mit Jugendlichen zu tun, selbst als ich in der 1. Bundesliga Cheftrainer/Assistenztrainer war,
ich hatte immer eine Jugendmannschaft. Ich habe gewusst wie die ticken, ich habe
gewusst was die beschäftigt mit 12 mit 15 mit 17 ich habe gewusst wie die sprechen. Zusätzlich habe ich mit Mitte 20 gemerkt,
dass ich in der Schule 13 Jahre, jetzt etwas überspitzt gesprochen, so viel Blödsinn
gelernt habe, das ich im Leben nicht mehr brauche. Ich habe nicht gelernt, wie man eine Versicherung
abschließt, wie man Mietverträge abschließt, wie man zu Geld kommt, wie man eine Beziehung
führt. Das ganze Leben war für mich ein Schleier. Heute weiß ich, dass es ungerechtfertigt
war, ich hatte eine Zeit lang eine Wut auf unser Schulsystem nach dem Motto „Du kriegst
Dinge beigebracht, die dir fürs Leben nicht weiterhelfen“. Das war natürlich eine schwarz-weiß-Sicht,
aber die hat mir geholfen die Einstellung zu entwickeln: „So ich entwickle einen Vortrag,
bei dem ich Jugendlichen in 90 Minuten sage, was wirklich wichtig fürs Leben ist.“. Das war für mich ein Motivationstraining
für Jugendliche. Daran habe 24h am Tag, 7 Tage die Woche gearbeitet,
bis das läuft. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: das
war eine Menge Arbeit, eine Menge Energie. Alle haben mit dem Kopf geschüttelt „wie
kannst du das machen?“, weil ich im Basketball gekündigt habe, abgebrochen, bin aufs Arbeitsamt
gegangen, habe selbständige Unterstützung beantragt, damit ich auch keine Option hatte
ins Basketball zurückzugehen, dass das ein Erfolg werden musste und ich habe wirklich
2 Jahre durchgearbeitet non-stop und dann kam der Punkt an dem das richtig ins Laufen
kam, weil, wie das immer ist, wenn du deinem Herzen folgst, ich in eine Marktnische reingestoßen
habe, wo es kein Angebot gab. Schulen haben geglaubt Jugendliche seien nicht
mehr motiviert, weil die nur im Klassenzimmer rumhängen. Dass das nur eine Symptomaussage ist, wissen
wir auch, das liegt nicht an den Jugendlichen, sondern an der Art und Weise wie in unserem
Schulsystem unterrichtet wird, wobei ich sagen muss, dass es eine Menge richtig coole Schulen
gibt. Aber auf einmal kam ein Sog in dieses Angebot
rein, sodass ich 2009-2011 jedes Jahr über 300 Veranstaltungen hatte und damit habe ich
im Zeitraffer gelernt wo die meisten Trainer, Redner mich noch nicht einmal wahrgenommen
haben oder nur gesagt haben „Ach das ist doch der, der das Stirnband aufhat.“. Dadurch habe ich unglaublich viele Kontakte
getroffen und eines gelernt: Erwachsene kriegst du am schnellsten, wenn du ihren Kindern hilfst. Wenn ein Kind begeistert nach Hause komm und
sagt „ich habe heut einen Mann mit Stirnband kennengelernt Papa, das war so cool, den musst
du dir anhören.“. Auf einmal kamen die in die Vorträge und
in die Seminare. Mein Ziel war immer große Seminare für Erwachsene
zu machen, wo ich heute zum Glück sein darf, aber es ging alles mit der Schultour los und
auch wieder mit dem Satz „folge deinem Herzen“. Etwas zu machen, das damals im Motivationsbereich
keiner gemacht hat, das gab es damals 2007 nicht. Es gab einen Gedächtnistrainer, der das gemacht
hat und ich bin da einfach reingesprungen, habe versucht herauszufinden wie das funktioniert. Gunnar Schuster: Sehr cool. Wie ging es danach weiter, du hast diese Schultour
gemacht, die Aufmerksamkeit generiert und bist dann dazu gekommen was du jetzt machst. Welche Programme hast du genau? Viele werden denken „Coole Sache, cool was
du da machst aber wie kann ich mit dir zusammenarbeiten?“. Was kann derjenige machen, der mehr von dir
erfahren möchte? Christian Bischoff: Die Schultour mache ich
immer noch, wenn Schulen das wollen. Wir haben diesen Oktober eine Veranstaltung
in der Hans-Martin-Schleier-Halle in Stuttgart mit 15.000 Jugendlichen. Ich bin mittlerweile fokussiert auf Erwachsene. Da mache ich Seminare, das größte heißt
„Die Kunst dein Ding zu machen“. Ein 2-Tages-Seminar, wo es genau darum geht
„Wie machst du dein Ding im Leben“ und das ist der vordergründige Punkt. Am Ende geht es darum den Lebenssinn zu definieren,
Selbstwert aufzubauen und so eine innere Stärke zu entwickeln, dass du nicht mehr nach rechts
und links schaust, sondern diese innere Sicherheit hast und einfach sagst „Boom ich mache das“. Das ist ein Seminar da haben wir regelmäßig
über 1000 Teilnehmer. Das nächste ist im Juni in Bielefeld und
da kann jeder kommen, da können die Leute mich 2 Tage kennenlernen und dann entscheiden
ob sie weiter mit mir arbeiten wollen. Ich mache alles über Seminare und ich sage
dir warum: kein Online Produkt kann den Lerneffekt einer Liveveranstaltung ersetzen. Kein Buch, kein Hörbuch, kein Podcast. Das sind alles richtig hilfreiche Tools, aber
sie sind Unterstützer. Wenn du live lernst und die Emotionen voll
involviert sind, und das ist mein Ziel, Menschen zu motivieren und zu helfen, wir machen Coachings
wo 1000 Leute zugucken und keiner weiß wie es ausgeht, da haben Leute schon richtige
Durchbrüche gemacht und das prägt dich fürs Leben, wenn da Leute sind, die wie du sind,
die auch mehr wollen. Danach sagst du „Okay, jetzt höre ich noch
die CD-Box, jetzt lese ich noch das Buch, aber am Ende ist es diese Live Atmosphäre,
die dir diesen kick nach oben gibt. Es geht ja gar nicht darum, dass du diese
Emotionen wieder in deinem Alltag hältst, sondern wenn du 20% davon hältst, dann bist
du allen anderen in Sachen Energie und Entschlossenheit überlegen und dann „Zack“, bist du auf
einem anderen Level und das ist immer noch die schnellste und effektivste Art zu lernen. Gunnar Schuster: Das stimmt, das kann ich
so unterschreiben. Du hast ja am Anfang Live-Seminare gegeben
und die sind nicht so gelaufen wie du sie dir vorgestellt hast oder? Christian Bischoff: Nein das war mit Vorträgen,
als ich angefangen habe. „Die Kunst dein Ding zu machen“ haben
wir auch mal mit 70 Leuten angefangen aber so richtig heftig war es am Anfang als ich
als Redner angefangen habe und gesagt habe „So ich bin jetzt Schulredner“, da hatte
ich eine Schulveranstaltung mit 300 Jugendlichen, die nach 25 Minuten abgebrochen wurde, weil
die mir nicht zugehört haben und gegangen sind. Jugendliche sind das härteste Publikum, das
du haben kannst. Reden vor Erwachsenen ist einfach aber versuch
mal 300 Jugendliche zu motivieren um 14 Uhr am Nachmittag in einer Turnhalle, die auf
Stühlen sitzen, draußen sind es 40 Grad und die hatten 6 Stunden Unterricht. Da lernst du ganz schnell reden oder du merkst
du kannst es nicht. Erwachsene bleiben im Zweifelsfall immer höflich
sitzen. Ich hatte eine Lehrerfortbildung, die ich
nach einer viertel Stunde abgebrochen habe, weil die mir nicht zugehört haben und ich
hatte eine ganz peinliche Veranstaltung in Frankfurt die hieß „Top Launch“, da war
ich auch ganz am Anfang. Da waren die 200 erfolgreichsten Unternehmer
aus Frankfurt zusammengekommen und der Veranstalter war extrem unzufrieden, dass die nur noch
gesoffen und gegessen haben und wollte da wieder etwas Kultur reinbringen und ich sollte
die Leute motivieren. Ich hatte damals eine Regel „Nimm alles
an“ und habe damals natürlich ja gesagt. Ich war damals komplett zur falschen Zeit
am falschen Ort. Ich sollte 15 Minuten reden und nach 9 Minuten
bin ich gegangen und habe gesagt „Feiert schön“. In solchen Momenten gibst du entweder auf
und am Anfang nagt das ohne Ende am Selbstvertrauen und hätte ich keine Hilfe gehabt, hätte
ich aufgegeben. Entweder du gibst auf oder du machst weiter
und irgendwann erschüttert dich nichts mehr. Heute in „Der Kunst dein Ding zu machen“
in den ersten 10 Minuten sage ich folgenden Satz: Leute ihr seid 2 Tage hier, ihr seid
hier um mich kennenzulernen, wenn es euch nicht gefällt dann: aufstehen, rausgehen,
heimfahren. Aber ich lasse nicht zu, dass du denen die
Stimmung versaust die lernen wollen, die besser werden wollen, wenn das nichts für dich ist:
Aufstehen, rausgehen, heimfahren. Das ist eine Sache, die jeder übertragen
kann auf sein Business. Sprich die Kunden an und wenn sie nicht wollen,
wenn sie dein Podcast nicht anhören wollen, dann ausschalten, Kopfhörer absetzen, was
Anderes machen, ganz einfach. Du musst die Einstellung ablegen 1. Überall beliebt zu sein. Polarisiere lieber etwas, dann kriegst du
auch Fans und hast nicht mehr nur Kunden und 2. Es allen recht machen zu wollen. Wenn du hinter etwas stehst, dann zieh das
durch und lass die, die auf der gleichen Wellenlänge schwimmen spüren, dass du es ernst meinst. Dann hast du Leute, auf die du dich verlassen
kannst. Gunnar Schuster: Ich will nochmal auf dieses
CD-Set zurückkommen, gerade als du es gesgat hast. Christian Bischoff: Das ist kein CD Set, bitte
nicht beleidigen, das ist ein Lebenswerk. Schön dass du es ansprichst aber dieses Ding
waren 10 Jahre Arbeit. Gunnar Schuster: Dann lass uns über dein
Lebenswerk sprechen. Worum geht es da und was ist sein Geheimnis? Christian Bischoff: Wenn du irgendwo anfängst
ist die beste Frage, die du dir stellen kannst „Was kann ich anbieten, was es im Markt
noch nicht gibt“. Das habe ich mir bei der Schultour gestellt,
die gab es noch nicht. Wenn du jetzt in die Motivationsbranche gehst,
gibt es ungefähr 10.000 Leute allein in Deutschland, die sich Motivationscoach, Lifecoach oder
Persönlichkeitstrainer nennen. Ich habe mich gefragt „Was gibt es auf der
ganzen Welt noch nicht?“. Es gibt kein System dahinter. Motivation wird nicht messbar. Die Leute werden nirgendwo auf der Welt Schritt
für Schritt durch einen Prozess geführt. Struktur war schon immer mein Ding und ich
habe ein Konzept entwickelt. Wen es interessiert: Das ist „Die Pyramide
Lebenswerk“, die 6 Ebenen beschriebt, auf denen sich unser Leben Tag für Tag abspielt
und die 22 Faktoren, die du wirklich selbstbestimmt gestalten kannst, beeinflussen kannst, um
deine Zukunft zu gestalten. Wir können nicht alles beeinflussen, das
Leben ist häufig etwas, das einfach passiert, aber diese 22 Bausteine, die kannst du beeinflussen
und meine Seminare drehen sich um diese 22 Bausteine. Ein Seminar ist ein Intensiv-Trainingslager. Genauso wie Bayern München 2 Mal im Jahr
zum Trainingslager fährt und da intensive Fortschritte als Team macht, weil sie keine
Ablenkung haben, zusammen sind, 24h am Tag sich sehen, intensiv trainieren können und
du brauchst auch ein intensives Training für zu Hause. Wenn Bayern München zurück an die Säbener
Straße fährt, werden die trotz Trainingslager jeden Tag 2 Mal trainieren, außer wenn die
ein Spiel haben. Genauso ist es, wenn du zu einem Seminar kommst,
du brauchst ein tägliches Training zu Hause und das ist diese „Meisterwerk Leben Erfolgsbox“. Es ist ein 22 teiliges CD-Set. Ein komplettes Audioprogramm zu jedem Baustein
dieser Pyramide. Wenn du dir das Ding anhörst, es ist ein
Trainingslager, aber viele Hörer haben auch gesagt, dass es viel mehr ist. Es ist ein lebenslanger Begleiter, weil dich
verschiedene Themen zu verschiedenen Lebensphasen ansprechen, andere weniger und du nimmst diese
Box wie ein Menü und fragst dich „Welches Thema interessiert mich jetzt am meisten“
und du hörst dir das Ding wieder und wieder an bis du es verinnerlicht hast. Im Auto, beim Joggen, wenn du zu Hause bist. Vera Birkenbihl hat ja glaube ich gesagt,
dass du ein Hörbuch 10-mal hören musst, bevor du es wirklich verinnerlicht hast. Deshalb auch Lebenswerk nicht um damit anzugeben,
ich hoffe auch, dass noch etwas Größeres von mir kommt, aber da ist das drin was ich
in den letzten 20 Jahren gelernt habe und das will ich den Leuten mitgeben. Das ist auch eine wichtige Sache: Du musst
immer die Erwartungen deiner Kunden übertreffen. In Dingen sollte immer mehr Mehrwert drin
sein als du versprichst. Versprich eine Menge und dann übertriff die
Erwartungen deiner Kunden und du bist nicht mehr aufzuhalten. Gunnar Schuster: Super. Alle Sachen, die du bisher genannt hast, werden
in den Shownotes verlinkt sein. Jeder der sich dafür interessiert, entweder
für die CD-Box, „Pyramide Leben“ oder die Seminare, einfach mal in die Shownotes
gehen. Die findet ihr auf http://gunnarschuster.com/christian-bischoff/
da findet ihr nochmal den Link zum Interview und da findet ihr auch die ganzen Sachen noch. Christian Bischoff: Was hältst du davon,
wenn wir für deine Hörer ein Sonderangebot machen sowohl zu Box als auch zum Seminar. Seminar 99€ wer mich kennenlernen will,
da dabei sein will, die Atmosphäre sehen will, richtig Energie tanken will. Gunnar Schuster: Ja ich glaube das ist eine
coole Sache, auf jeden Fall. Also das heißt für die Zuhörer: Für das
Seminar sind es 99€ für „Die Kunst dein Ding zu machen“ (https://www.christian-bischoff.com/seminare/die-kunst-dein-ding-zu-machen/aktion/gs/)
und 297€ für die „Meisterwerk Leben-Erfolgsbox“ (https://www.christian-bischoff.com/box/gs/). Bevor wir zur abschließenden Fragerunde kommen,
möchte ich dir als einem meiner treuen Fans, kostenlosen Zugang zu meiner Checkliste geben
„wie du in 11 Schritten ein erfolgreiches Online Business aufbaust“. Die Checkliste basiert auf den Antworten von
hunderten Interviews mit erfolgreichen Unternehmern und sie hilft dir dabei Klarheit zu bekommen,
wenn du ein Online Business aufbauen willst, oder bereits ein Online-Business hast. Alles was du tun musst, um diese Checkliste
jetzt zu bekommen ist es eine SMS mit dem Stichwort „LOS“ und deine E-Mail-Adresse
an die 71117 zu schicken. Bei der SMS hast du die normalen SMS Kosten
aus dem deutschen Netz und maximal 20 Cent, wenn du einen Altvertrag hast oder gar keine
Kosten bei einer Flatrate. Wenn du keine SMS schicken willst, dann gehe
jetzt auf www. http://gunnarschuster.com/ und dort findest du auch alle Infos. Lass uns nun mit der abschließenden Fragerunde
weitermachen. Christian, was hat dich im Leben zurückgehalten,
beziehungsweise was war dein größtes Hindernis., das du überwunden hast? Christian Bischoff: Alle Rückschläge von
denen ich erzählt habe: Basketball Karriere beendet, der Selbstmord meines Vaters, Profitrainer
entlassen worden, Vorträge abgebrochen und am Ende ist genau das auch das was mir geholfen
hat da hin zu kommen, wo ich heute bin. Gunnar Schuster: Die nächste Frage ist: Was
war der beste Rat, den du im Leben erhalten hast? Christian Bischoff: Du weißt nie wo dein
Limit ist, was ich auch zu meinem Claim gemacht habe. 2009 habe ich den Transalpinen-Lauf
gemacht über die Alpen. 250km, 15.000 Höhenmeter, wo jeder gesagt hat, dass es nicht geht, weil
ich 2 Meter groß bin und 105kg wiege. So ein Läufer sollte 1,60m groß sein und
60kg wiegen. Ein Spanier, damals der beste spanische Extremsportler,
hat am Abend vor dem Rennen zu mir gesagt „hey du weiß nicht wo dein Limit ist, du
weißt nur wo es nicht ist“. Ich weiß nicht wie dieser Mann hieß, aber
dieser Satz hat mich 250km über die Alpen getragen. Ich habe damals den Lauf beendet und meine
Grenzen verschoben, das ist seitdem mein Lebensmotto. Gunnar Schuster: Sehr schön. Du hast im Interview noch etwas erzählt. Du sagtest, als du ganz unten warst hattest
du jemanden der dir geholfen hat. War das ein Mentor oder wie war das? Christian Bischoff: Mit 19 war das mein ehemaliger
Profi-Basketballtrainer, der immer noch Trainer war und immer noch in den Verein integriert
war und der sagte „Das Leben hat etwas besseres mit dir vor“. Diesen Satz hast du damals gar nicht richtig
wahrgenommen, der war einfach da aber aus irgendeinem Grund hat der gesessen. Es sind meistens wenige Sekunden oder Minuten,
die dein Leben ganz entscheidend beeinflussen und das war wirklich eine Lebensänderung. Gunnar Schuster: Mir fällt gerade etwas interessantes
ein was meine Freundin mir gesagt hat, da ging es auch um Rückschläge und sowas. Da ich auch einige Rückschläge hatte meinte
sie „Gott prüft die, die er am liebsten hat“. Da dachte ich mir, dass das irgendwo stimmt
und das passt auch in diese Richtung. Die nächste Frage: Was machst du täglich
um zu deinem Erfolg beizutragen? Christian Bischoff: Fokus aufs Wesentliche,
Disziplin und jeden Tag neu brennen für die Sache, die du machst. Gunnar Schuster: Was würdest du bei einem
kompletten Neustart tun? Du hast kein Netzwerk mehr, du hast Unterkunft,
Verpflegung und Essen/Trinken, hast einen Laptop und 1000€ aber du kennst niemanden. Was würdest du mit dem Wissen und der Erfahrung
machen, wenn du nochmal neu anfangen müsstest? Christian Bischoff: Ich würde mich aufs Fahrrad
setzen und um die Welt fahren. Ich bin nicht von meinem Beruf abhängig. Das fragen mich Leute seit Jahren. Ich habe kein Problem damit, wen mir mal keiner
mehr zuhört, ich setze mich aufs Fahrrad und fahre um die Welt. Ich habe tausend andere Dinge, die ich mit
meiner Lebenszeit machen kann. Allein die Frage impliziert ja schon eine
Angst. „Wie starte ich neu, wenn alles kaputtgeht?“,
du musst gar nicht neu starten, es gibt 1000 Alternativen, wie du das Leben genießen könntest. Sollte das passieren, werde ich das wirklich
so machen. Das ist schon immer mein Plan B. Gehe nicht auf den Gipfel, damit die Welt
dich bewundern kann, sondern damit du die Welt sehen kannst und das kannst du auf tausend
andere Arten machen, da musst du nicht Vortragsredner sein und Seminare geben, das kannst du auch
auf dem Fahrrad machen. Gunnar Schuster: Die nächste Frage ist: Welche
Bücher haben dich am meisten beeinflusst und warum? Christian Bischoff: Am meisten beeinflusst
hat mich einer meiner größten Mentoren: Mike Krzyzewski. Er ist mittlerweile seit 8 Jahren Cheftrainer
der amerikanischen Basketball Nationalmannschaft. Er ist der größte Trainergott, den es im
Basketball gibt. Ich durfte 3 Jahre mit ihm zusammenarbeiten
in Amerika. Ich habe mich 8 Jahre darum bemüht und dann
bin ich an ihn herangekommen, war 3 Jahre an der Duk-Universität im Sommer, wo er Trainer
ist und wir haben uns sogar persönlich unterhalten. Die unglaublichste Führungskraft, die ich
je gesehen habe, weil er Menschen wirklich mit dem Herzen führt. Ich durfte das selbst erfahren. obwohl ich
irgendein kleiner Trainer aus Deutschland war hat er sich jedes Jahr für mich Zeit
genommen. Obwohl er einer der angesehensten Trainer
ist in Amerika, wo er hingeht ist immer Kamera. Vergleiche ihn mit Jogi Löw in Deutschland
und wahrscheinlich noch krasser. Er hat ein Buch geschrieben und das möchte
ich wirklich jedem ans Herz legen „Leading with the heart“. Dieses Buch gibt es nicht auf Deutsch aber
wenn dein Englisch einigermaßen in Ordnung ist, dann geht es. Noch ein zweites Buch von einem wunderbaren
Kollegen, das kam glaube ich letztes Jahr raus. Ein tolles Buch zum Thema Eigenverantwortung
im Leben. Das ist von Boris Grundl, er ist ein Redner,
der aufgrund eines schweren Schicksalsschlag im Rollstuhl sitzt, er hat das Buch geschrieben
„Mach mich glücklich“, das ist auch ein ganz tolles Buch. Gunnar Schuster: Okay. Was würdest du tun, wenn du die Möglichkeit
hättest dein 18-Jähriges selbst zu treffen und ihm 3 Ratschläge fürs Leben mitgeben
könntest? Was würdest du ihm sagen? Christian Bischoff: Mach es genauso wie du
es gemacht hast. Folge deinem erzen, vertraue dir, vertraue
dem leben. Es kommt immer etwas Gutes dabei heraus. Gunnar Schuster: Guter Tipp auf jeden Fall. Welche drei Tools nutzt du für deine tägliche
Arbeit? Christian Bischoff: Kreativität, Energie
und Leidenschaft. Gunnar Schuster: Super. Welche Vision hast du im Leben? Christian Bischoff: Ich möchte bei dem was
ich mache im Moment so vielen Leuten wie möglich helfen, so viele Leute wie möglich erreichen. Ich stelle mir jeden Morgen 2 Fragen: Wie
kann ich besser werden und wie kann ich besser dienen? Stelle diese Fragen, finde ehrliche Antworten
und du findest immer einen Weg um voranzukommen. Gunnar Schuster: Welche drei Menschen haben
dich im Leben am meisten inspiriert und warum? Christian Bischoff: Als Jugendlicher war der
erste sicherlich Michael Jordan, der beste Baseballspieler der Welt, das war mein großer
Hero als ich mit 16 angefangen habe Basketball zu spielen. Als ich Trainer war, war das einerseits Dirk
Bauermann, der ehemalige Cheftrainer unserer Nationalmannschaft, mit dem ich auch in Bamberg
zusammengearbeitet habe und der letzte war Mike Krzyzewski, der immer noch Nationaltrainer
der amerikanischen Basketball Nationalmannschaft ist. Ich hoffe dir hat das Interview mit Christian
Bischoff gefallen und du konntest dir eine Menge Notizen machen, auch viele Sachen für
dein Leben mitnehmen, sodass du das nächste Level erreichen kannst. Wenn dir das Interview gefallen hat, dann
gib dem Video einen Daumen hoch und wenn du meinen Kanal noch nicht abonniert haben solltest,
dann klicke jetzt auf abonnieren und dann auf das Glockensymbol. Dadurch stellst du sicher, dass du sofort
informiert wirst, wenn neue Videos wie dieses mit Christian Bischoff erscheinen. Ansonsten wünsch ich dir viel Spaß und bis
bald

2 thoughts on “CHRISTIAN BISCHOFF: Erfolgreich werden und Lebenskrisen überwinden | Podcast ✅

  1. CHRISTIAN BISCHOFF: Erfolgreich werden und Lebenskrisen überwinden 

    01:20 Start des Interviews mit Christian Bischoff

    Teile das Video mit Christian Bischoff: https://youtu.be/mn2HOa2Fds0

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